Klassische Barkultur
erfrischend neu
interpretiert

Zeitgeist trifft Cocktaillegenden

Ob am Tresen von angesagten Bars, im Liegestuhl in der Strandbar oder beim Chillen in der Lounge: Cocktails finden immer mehr begeisterte Anhänger. Die bittersüßen Drinks sind allerorten schwer angesagt und das Wort von einer Renaissance der Cocktails macht die Runde. Gleichzeitig entdeckt die junge Szene die stilvolle Barkultur ganz neu für sich.

Die neue Generation von Genießern bestellt die modernen Klassiker genauso gern wie innovative Kreationen experimentierfreudiger Barkeeper. Den Stars unter ihnen gelingt es sogar, klassische Cocktails mit einer eigenen Note zu verfeinern. Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Cocktail sind natürlich die richtigen Zutaten. Zum Beispiel die prickelnden Margon Bittergetränke.

Das kleine Einmaleins der Cocktails

Cocktail ist nicht gleich Cocktail. Es gibt viele verschiedene, die sich durch ihre Zutaten ebenso unterscheiden wie durch die Art ihrer Zubereitung. Letztere wird z. B. auch durch den Einsatz verschiedener Barutensilien geprägt. Heute bezeichnet Cocktail als eine Art Sammelbezeichnung fast jede Art von alkoholischen, ja mittlerweile sogar von alkoholfreien Mixgetränken. Für beide Varianten von Cocktails gilt, dass sie in der Regel aus zwei oder mehr Zutaten plus Eis bestehen.

Als praktische Einstimmung auf den Cocktailgenuss gibt’s im Folgenden eine kleine Übersicht über die wichtigsten Cocktailsorten, dazu verwendeten Spirituosen und Utensilien.

Vielfalt der Cocktailsorten

Shortdrinks
Als Shortdrinks bezeichnet man die klassischen Cocktails, die in ein klassisches Martiniglas (6 cl) passen. Gemixt werden sie aus ein bis zwei hochprozentigen Spirituosen mit Likör oder Zitronensaft.

Longdrinks
Zu den Longdrinks zählen alle Cocktails, die mit Sodawasser, Softdrinks, Saft oder Sekt auf den Inhalt eines Wasserglases (20 cl) verlängert werden, wie z. B. Caipirinha oder Gin Fizz.

Sour
Beim Sour kommen drei grundlegende Zutaten zusammen – Zitronensaft, Zucker und eine Spirituose. Und das Ganze wird mit Eiswürfeln im Shaker gemixt und ergibt dann z. B. einen Whisky Sour.

Coladas
Rum und Kokosnusscreme, ergänzt durch z. B. Sahne, Likör und Fruchtsäfte, bilden die Basis für diese cremig tropischen Cocktails wie den Piña Colada.

Die wichtigsten Cocktail-Spirituosen

Wodka
Der Wodka ist wohl die beliebteste Spirituose zum Mixen von Cocktails. Diese farblose Spirituose mit einem Alkoholgehalt von 40 % wird zumeist aus Getreide, mitunter aber auch aus Kartoffeln oder Melasse gebrannt.

Gin
Die Grundlage für zahlreiche Cocktails bildet der Gin, der aus Getreide oder Melasse gebrannt und mit Wacholder aromatisiert wird.

Rum
Ob klar oder golden bzw. tiefbraun gefärbt: der aus der Melasse des Zuckerrohrs gebrannte Rum ist Bestandteil einer Vielzahl von Cocktails.

Tequila
Auch der aus dem Herzen der blauen Agave gebrannte Tequila wird gern als hochprozentige Zutat für Cocktails genommen.

Brandy
Brandys sind aus Weintrauben hergestellte Brände mit ganz eigenem Aroma. Sie eignen sich insbesondere für viele Digestif-Cocktails ideal.

Whisky / Whiskey
Der durch Destillation aus Getreidemaische gewonnene und mindestens drei Jahre in Holzfässern gereifte Whisky (in Irland und Amerika zumeist als Whiskey bezeichnet) gibt vielen Cocktails ihre besondere Note.

Die wichtigsten Barutensilien für Cocktails

Barmaß
Die Menge der jeweiligen Zutaten ist bei Cocktails das A und O und daher das Barmaß ein Muss. Zumeist aus Edelstahl verfügt es über zwei Maße (2 cl und 4 cl).

Eismühle
Die Eismühle (auch Icecrusher genannt) ist praktisch unverzichtbar, da viele Cocktails auf gestoßenem Eis serviert werden.

Shaker
Das typische, aus Edelstahl geformte, dreiteilige Gerät zum Mixen bzw. Schütteln besitzt einen Deckel zum Abnehmen und einen integrierten Siebaufsatz zum Zurückhalten der Eiswürfel beim Ausgießen.

Standmixer
Der Standmixer (auch Blender genannt) dient zum Zerkleinern von festen Cocktailzutaten, wie z. B. Früchten, bzw. zum Verrühren von Joghurt und Ähnlichem.

Stößel
Mit dem Stößel lassen sich z. B. Limettenstücke zerdrücken oder ätherische Öle etwa aus Minzblättern herauslösen.

Barlöffel
Den langstieligen Barlöffel braucht der Bartender zum Verrühren von Eis und Cocktailzutaten im Glas.

Für jeden Cocktail das passende Glas

Sektglas (15 cl)
Das schlanke, hohe Sektglas ist für alle Sekt- und Champagnercocktails genau das Richtige.

Cocktailschale (20 cl)
Einige Sektdrinks, wie z. B. der Aperol Spritz, werden in einer Cocktailschale serviert, aber auch verschiedene Cocktailklassiker.

Martiniglas (15 cl)
Es zählt zu den bekanntesten Cocktailgläsern und eignet sich natürlich ideal für jede Art von Martinicocktails.

Großes Cocktailglas (38 cl)
Cocktails mit viel Flüssigkeit erfordern dieses in Bars am häufigsten verwendete Cocktailglas, das auch gern für süße Cocktails zum Einsatz kommt.

Longdrinkglas (20 cl)
Longdrinks wie Wodka Lemon oder Gin Tonic gibt’s stilgerecht im klassischen Longdrinkglas.

Vielleicht hast du ja Lust auf den einen oder anderen Cocktail und möchtest sie dir selber mixen. Mit unserer Rezeptsammlung geht das ganz einfach.